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Nisthilfen

5 Wasseramselnistkästen (an ca. 8 km Bachlauf)
Der Wasseramsel-Brutbestand, bedingt durch die gute Wasserqualität des Meerbachs, ist seit vielen Jahren mit ca. 6 – 8 Brutpaaren stabilisiert.

180 Halbhöhlen und Meisenkästen
Man muß sich vielleicht für die Zukunft andere Schutzmaßnahmen überlegen, da künstliche Bestandsanhebungen einzelner Vogelarten auftreten (vor allem Meisen), die zu Nahrungskonkur-renten bedrohter Vogelarten, die nicht in Höhlen brüten, werden.

25 Baumläuferkästen
Durch die immer fortschreitende wirtschaftliche Waldnutzung (entasten der Baumstämme), werden die natürlichen Nistmöglichkeiten zerstört. Daher ist es angebracht, diese Schutzmaßnahme zu fördern und weitere Nistkästen aufzuhängen

22 Schwalbennistkästen
Alle unsere aufgehängten Mehlschwalbennester werden sehr gut angenommen. Wichtig ist vor allem, beim Aufhängen darauf zu achten, daß Kotbretter unter den Nestern angebracht werden, um eine Hausverschmutzung zu vermeiden.
Beim Anbringen von Rauchschwalbennisthilfen machen uns vor allem die neuen EU Richtlinien (Stallhygiene) große Probleme, wobei Rauchschwalbennester in Viehställen (Hauptniststandort) entfernt werden müssen.

14 Steinkauzröhren
Durch intensive Weideviehhaltug (Überdüngung und Rückgang der Gräservielfalt) und Mähen mit Kreiselmäher (Insekten haben wenig Überlebenschancen) wird die Nahrungsgrundlage (vor allem Großinsekten) für diese in Deutschland gefährdete Art zerstört. Daher blieben alle Ansiedlungsversuche in unserem Gebiet leider bisher erfolglos.

7 Schleiereulenkästen
Der Schleiereulenbrutbestand hat sich in den letzten Jahren in unserem Gebiet gut erholt, in Dorfnähe werden mir immer wieder Beobachtungen gemeldet.
Nistkastenhilfe weitgehendst unbekannter Art

40 Fledermausnistkästen
Bei unseren jährlichen Kontrollen finden wir vereinzelt Kästen vor, die bewohnt wurden. Leider wird in der Forstwirtschaft nicht im Sinne des Naturschutzes gearbeitet. Durch Entfernen des natürlichen Unterwuchses (Lebensraum für viele Insekten) wird auch hier die Nahrungsgrundlage diesen seltenen Arten entzogen. Ein ebenso großes Problem sind vereinzelte Hausbesitzer, die Fledermauskinderstuben in schmalen Hohlräumen an Häusern, zum Teil sogar während der Jungenaufzucht versiegeln.

16 Hummelnistkästen (14 in unserer Hummelstation)
Da Hummeln keine Nisthilfen auf natürliche Art annehmen, gilt hier ein besonderer Dank unserem 2. Vorsitzenden Thomas Alpers, der viele vom Dachs ausgegrabene oder sonstig freigelegte Nester mit Unterstützung von Uwe Westfahl (führte ein von der Unteren Naturschutzbehörde finanziertes Programm zur Bestandsauffrischung der zum Teil stark degenerierten Veränderlichen- und Waldhummel durch) einsammelt und in unsere Hummelstation umsiedelt.

5 Insektennistklötze
Da alte Bäume abgeholzt und poröse Mauern neu verputzt werden, zerstört der Mensch zum Teil ungewollt Kleinstbiotope für Insekten. Darum ist es wichtig, auch an solche außergewöhnliche Nisthilfen zu denken.
Wie Ihr bemerkt, kann allein durch Nisthilfen kein dauerhafter Schutz für bedrohte Arten geschaffen werden. Viel wichtiger ist es, den Kreislauf der Natur zu erkennen und natürliche Refugien für diese zu schaffen. Daher haben wir uns zum Ziel gesetzt, die ursprüngliche Bewirtschaftung der Landwirtschaft durch unsere Pflegemaßnahmen zu kopieren und so eine Artenvielfalt zu schaffen. Durch eine große Pflanzenvielfalt werden auch viele Insektenarten, die größtenteils auf wenige Pflanzen spezialisiert sind, erhalten und vermehrt, die wiederum die Nahrungsgrundlage unserer Vögel bildet.

Betreuung und Kartierung der Ameisennester
Während einer größeren Projektarbeit wurden die Ameisennester in der Gemarkung kartiert, die Arten bestimmt und ein Nest mit einer Informationstafel versehen. Ein Vereinsmitglied nahm an den speziellen Lehrgängen des Landesverbandes teil.

Betreuung von Winterfutterstellen
In strengen Wintern werden Futterstellen eingerichtet und beschickt.

Für Greifvögel wurden mehrere Mäuseburgen errichtet.